• Prüfung 2015
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Am 29.3.15 fand die von der Prüfungsleiterin Sabine Radtke und den Ausbildungswarten vorbereitete und von den Leistungsrichter Hardy M e y e r aus Neumünster zu beurteilende  jährliche Frühjahrsprüfung auf dem Vereinsgelände statt. Das Ablegen einer Prüfung ist die Zielsetzung im Hundesport.
Sieben Teams waren sehr eifrig während der Wintermonate beim Training und stellten sich den Anforderungen der Prüfungsordnung in den Abteilungen Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst.
Damit alle Prüfungsteilnehmer ihre Nervosität, Angespanntheit pp. ablegen konnten, hatten Vereinskollegen für alle ein leckeres Frühstück vorbereitet. Beim Frühstücken waren sie ein wenig abgelenkt, und die Wartezeit zum Fährtenbeginn verkürzte sich.
Gestartet wurde in den Sparten Begleithunde, Fährtenhund 2, Schutzhunde in den Ausbildungsstufen IPO 1 u. 3.
Das Wetter war entgegen den Vorhersagen erträglich. Trotz des Windes und hin und wieder Regen bereitete es den Leistungen der vorgeführten Hunde keine zusätzlichen Schwierigkeiten.
Das vorhandene Fährtengelände, das aus einem Acker mit auflaufender Weizensaat bestand, war gute Voraussetzung zum Erreichen eines erfreulichen Ergebnisses. Alle Schutzhunde erreichten in ihrer ersten zu prüfenden Abteilung Wertnoten von „Vorzüglich bis Gut“. Der Fährtenhund hatte seine Probleme mit der Verleitungsfährte, und es machten sich aufgrund der Länge der Spur und dem fortgeschrittenen Alter des Hundes Ausdauer- und Konzentrationsmängel bemerkbar. Leider wurde das Ende der Fährte nicht erreicht.
Auf dem Vereinsgelände hatten sich zur Mittagszeit einige Zuschauer eingefunden und konnten dort zunächst die Leistungen der Begleithunde in der Unterordnung bestaunen. Hier präsentierten die beiden Hundeführerinnen einen sehr guten Ausbildungsstand. Auch die Prüfung der Verkehrssicherheit und Umweltverträglichkeit bestanden ihre Hunde mit bravour.
Die vorgeführten Schutzhunde warteten in den Gehorsamsübungen mit sehr unterschiedlichen Leistungen auf. Die Basiskriterien, Trieb, Technik und Koordination,  die Gütekriterien der gezeigten Leistungen, wurden von den Hunden sehr wechselhaft gezeigt. Beim Vorführen der einzelnen Gehorsamssübungen  stellte sich das Voraussenden des Hundes als Problemübung heraus und minderte das bis dahin gezeigte Ergebnis beträchtlich.
Die anschließenden Schutzdienstleistungen, die Auskünfte über die Nervenstärke in hohen Belastungen und die Dominanz, sowie die Durchsetzungsfähigkeit des Hundes unter Beweis stellen, waren ebenfalls sehr unterschiedlich. Der Schutzdiensthelfer, Lennard K a l b a u,  forderte die Hunde, so dass der Leistungsrichter die unterschiedliche Qualität der vorgeführten Hunde herausstellen konnte. Einem Team war es nicht vergönnt, dass Prüfungsziel zu erreichen. Der Hund verletzte sich bedauerlicherweise in der letzten Übung des Schutzdienstes, und die Prüfung konnte nicht zu Ende geführt werden. Dieser Umstand
machte allen Beteiligten sehr betroffen. Beim Hund stellte sich die Verletzung zum Glück als gering/unwesentlich heraus. Die Hundeführerin erhielt von ihren Sportfreunden Trost und Zuspruch, war nach Kurzem wieder gefasst und froh darüber, dass ihrer Hündin nichts „Großes“ passiert war.
Die Siegerehrung im Vereinsheim beendete diesen Prüfungstag. Man saß noch längere Zeit bei einem Getränk gemütlich beisammen. Es herrschte ein reger Austausch über Ausbildung, einigen einfallsreichen Tipps, einen Ausblick auf die kommende Zeit und einigen humorvollen, unterhaltsamen Erzählungen.  

Prüfung 2015

Von links nach rechts: Peter Hopp - Afra, Udo Meier - Quinto, Lennart Kalbau, Ralf Gottschalk - Eiko, Nina Muuss - Jack, Tanja Engel - Isy, Julia Weyermayr - Lesna

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